"O’zapft is!" Wird es am Samstag, dem 21. September wieder heißen, wenn das Münchner Oktoberfest seine Tore öffnet.

Das berühmte Münchner Oktoberfest hat seinen Ursprung in den Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810. Sie endete mit einem Pferderennen auf der Festwiese am Fuße des Sendlinger Bergs, der heute Theresienwiese genannt wird.

Oktoberfest, Blick auf die Theresienwiese.

In den Folgejahren wurde die Rennbahn um Jahrmarktsbuden erweitert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verlegte man das beliebte Volksfest in den September, um die warmen Tage des Altweibersommers noch genießen zu können. 1880 durfte auf dem Oktoberfest erstmals Bier ausgeschenkt werden.

Seit 1950 eröffnet der Münchner Oberbürgermeister die Wiesn mit dem traditionellen Fassanstich im Schottenhamel-Festzelt um Punkt 12 Uhr mittags. Ziel ist es, den Zapfhahn mit möglich wenigst Schlägen zu setzen, um die erste Maß zu füllen. Der rekord liegt aktuel bei zwei Schlägen. Die erste Maß wird dem amtierenden bayerischen Ministerpräsident gereicht.

12 Böllerschüsse kündigen den Biaruasschank ein und geben den Festzelt Wirten den Startschuss die ersten Maßkrüge zu füllen. Wer auf der Wiesn zeigen möchte, dass er dazu gehört, feiert zünftig mit Dirndl und Lederhosen. Für musikalische Begleitung sorgen traditionelle Blaskapellen, Bands und Partymusik.

Oktoberfest: Bayrisch für Anfänger - Guideline für das Oktoberfest

Der Trachten- und Schützenzug

Zum Münchner Oktoberfest gehört auch ein Trachten- und Schützenzug. Er gilt als einer der Höhepunkte des Volksfests. Den etwa 9.000 Teilnehmer umfassenden Zug führt die jährliche offizielle Münchner Wappenfigur, das Münchner Kindl auf einem Pferd, an.

Ihm folgen nicht nur in Trachtengruppen organisierte Einheimische im historischen Drindl und Lederhosen mit festlich geschmückten Wagen und Kutschen. Auch Trachtenvereine, Sport- und Gebirgsschützen, Spielmannszüge und Musikkappellen aus der ganzen Welt können sich beim Festring München e.V. für den Umzug anmelden.

Keine Wiesn ohne bayrisches Bier, Weißwurst und Brezel

Was wäre das Münchner Oktoberfest wohl ohne sein weltberühmtes Bier? Wiesn-Bier wird speziell für das Oktoberfest gebraut und in Glaskrügen serviert, die man als Maß bezeichnet.

Zum Essen gibt es auf dem Okotoberfest allerhand. Von Hendl, über Obazda, Schweinsbraten, Steckerlfisch und Co gibt es verschiedenste Köstlichkeiten. Essen auf dem Oktoberfest ist zwar sehr teuer, aber einmal im Jahr gönnt man sich das halt.

Wer es zünftig mag, lässt sich zu seiner Maß Weißwurst mit süßem Senf und Brezel (Brezen) servieren. Die weibliche Bedienung trägt natürlich Drindl und die männliche selbstverständlich Lederhosen. Auch die Weißwurst ist ein bayrisches Original: Die Brühwurst wurde 1857 erfunden und besteht aus Kalbsfleisch und Speck.

Biere der folgenden Brauereien findest du auf dem Oktoberfest:

  • Hacker-Pschorr
  • Paulaner
  • Augustiner Bräu
  • Hofbräu 
  • Löwenbräu
  • Spaten-Oktoberfestbier

Besonders beliebt bei der breiten Masse sind vor allem das Augustiner Bräu und Paulaner. Natürlich gibt es auf der Wiesn auch noch andere Getränke mit und auch ohne Alkohol. Der Preis für eine Maß liegt in diesem Jahr bei maximal 11,80 EUR. Mehr über das Okotoberfest in Zahlen findest du hier.

Die Festzelte auf dem Oktoberfest

Das Oktoberfest hat 14 große und 15 kleine verschiedene Festzelte.

Käfer's Wiesnschänke: Hier trifft sich alljährlich die Prominenz und die Münchner Schickeria. Kein Einlass ohne Reservierung und hochpreisiges Essen. Da kannst du dich mal zum Luftschnappen vor den Eingang stellen, um vielleicht einen Promi vorbeihuschen zu sehen. Oder du versuchst vor dem Marstall ein Autogramm eines Bayernspielers zu ergattern. Gleiches gilt auch für Kufflers Weinzelt.

Schottenhammel und Hackerbräu-Festzelt: Hier feiert die Münchner Jugend, sowie junge Leute aus den Vororten und Studenten. Das Schottenhamel ist das älteste aller Festzelte. In diesem traditionsreichen Zelt wird vom Münchner Oberbürgermeister jährlich das erste Wiesn-Faß angezapft. Hier wird Spaten-Bräu ausgeschenkt. Im Hacker-Festzelt hängen Wölkchen von der Decke, auch "Himmel der Bayern" genannt. Mit seinem weiß-blauen Dach und den Wölkchen gehört es mit zu den schönsten Festzelten. Abends ist es ein beliebter Party-Treffpunkt.

Pschorr-Bräurösl: Ältere Wiesn-Besucher lieben das Bräurosl, da es dort eher bayrisch-gemütlich zugeht. Ausgeschenkt wird hier das Hacker-Pschorr. Im gelb-blauen Ambiente fühlt sich sehr gemischtes Publikum wohl, sehr großer Beliebtheit erfreut sich auch der "Gay Sunday" am ersten Wiesn-Sonntag im Bräurösl. 

Hofbräu-Zelt: Hier trinken Touristen aus aller Herren Länder lautstark um die Wette. Das Hofbräu-Zelt bietet Patz für etwa 10.000 Gäste und ist der Touristenmagnet. Trotz allem gibt es auch in diesem Zelt Traditionsbewusstse, die hier ihre Stammtische pflegen. Wenn du zur Mega-Wiesen-Party willst, solltest du hier unbedingt renischauen.

Augustinerbräu-Festhalle: Im gediegenen Augustiner-Bierzelt feiern vorzugsweise Münchner Hier findest du einen guten Mix aus Brauchtum, bayerischer Gemütlichkeit und ausgelassener Wiesngaudi. Sowohl junge als auch ältere Gäste komme hierher und genießen das Oktoberfest bei einem der beliebtesten Biere der Münchner. Das Bier wird hier aus traditionellen Holzfässern gezapft.

Modetrends auf dem Oktoberfest

Ohne die alteingesessene Oktoberfest Mode wäre der Wiesnbesuch nur halb so magisch. Schließlich versprühen Jeans und T-Shirt längst nicht denselben urig-bayerischen Volksfest-Charme wie Trachtenmode.

Trachtenmode auf dem Oktoberfest, alle Trends auf einen Blick

Doch so traditionell die Oktoberfest Mode auch sein mag, auch sie bewegt sich stets am Puls der Zeit. Schließlich will auch das volkstümliche Gewand Jahr für Jahr mit den neusten Oktoberfest-Trends geschmückt werden. Doch was trägt der stilbewusste Wiesn-Gänger eigentlich?

Auch dieses Jahr gilt wieder das Motto "Weniger ist mehr". Zu den großen Favoriten dieses Jahr gehört das Dirndl mit hochgeschlossener Spitzenbluse oder das DIrndl mit einem hochgeschlossenen V-Ausschnitt ohne Bluse. Bei den Männern sind es wie immer traditionelle Lederhosen, ob kurz oder knielang mit passenden Trachtensocken aus Wolle, Trachtenjacken und -schuhen. Farben und Muster sind in diesem Jahr wieder weniger im Einsatz, sowohl bei den Damen als auch den Herren, geht es wieder zurück zum klassischen Trachtenmuster Karo in unifarben.

Nachhaltigkeit wird bei Trachtenmode auf jeden Fall großgeschrieben. Die Kleider oder Lederhosen sind oftmals aus Familienbesitz, werden mit viel Stolz und Tradition von Generation zu Generation weitergereicht. Gute Trachtenmode ist aus natürlichen Materialen wie Baumwolle und Leinen und Leder gefertigt.

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Anfahrt und Übernachtung, Eintrittsgelder und nicht zuletzt die fast jährlich steigenden Bierpreise machen einen Besuch des Oktoberfests zu einem eher kostspieligen Vergnügen. Lass' dich davon aber nicht abschrecken, denn du wirst das Erlebnis hinterher keinesfalls missen wollen!

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