Weihnachten

08.12.2021#Allgemein

Es geht so langsam auf Weihnachten zu und du überlegst, wie du dich am besten darauf vorbereitest. Fragen tauchen auf, und vielleicht ist es eine gute Idee, einen Plan zu haben, um Stress zu vermeiden und die Weihnachtszeit besinnlich feiern zu können.

  • Wann und wieviel soll dekoriert werden?
  • Was wünscht du dir, etwas Praktisches, was du wirklich brauchst, oder lieber etwas, was dich richtig glücklich macht?
  • Wo wird gefeiert und mit wem? Willst du selbst einladen oder Einladungen annehmen?
  • Wie viel Geld kannst du ausgeben, vielleicht brauchst du einen Vorschuss?
  • Wer soll beschenkt werden?

Wenn du über diese grundlegenden Dinge nachdenkst, wird es leichter für dich, deine Zeit und dein Geld einzuteilen.

Überall glitzert es weihnachtlich

Das Besondere an der Weihnachtszeit sind auch die festlich geschmückten Straßen und Geschäfte. Schon früh werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Weihnachten bevorsteht. Stimmungsvolle Beleuchtung und viel Schmuck in der Farbe der Liebe tun dem Herzen gut. Für die eigene Wohnung kommt es ganz auf deinen Typ an, was dich in weihnachtliche Stimmung bringt. Vielleicht hast du Lieblingsfiguren, die alle Jahre wieder für Gemütlichkeit sorgen, oder dir macht es Spaß, immer etwas Neues zu dekorieren. Die Adventszeit ist auch Bastelzeit für die Kreativen, die den Adventskranz oder Adventskalender selbst machen. Hast du weder Zeit noch Lust dazu, gibt es eine riesige Auswahl an festlichen Schleifen und wunderbaren Glitzerkugeln zu kaufen. Hast du selbst Gäste zu Weihnachten eingeladen, darf es ruhig etwas mehr Deko sein.

Wichtig sind die Geschenke zu Weihnachten

Bestimmt erinnerst du dich daran, wie aufgeregt du als Kind auf deine Geschenke zu Weihnachten gewartet hast. Jede Familie hat seine eigene Geschenketradition und gut beraten ist derjenige, der sich über diese informiert, wenn entspannt gemeinsam gefeiert werden soll. Beschenkt jeder jeden oder bekommen nur die Kinder etwas? Gibt es Erwartungen an die Größe des Geschenkes? Kannst du mit Selbstgemachtem punkten oder dich unbeliebt machen? Bei den meisten gibt es Wunschzettel, die dabei helfen sollen, das richtige Geschenk zu finden. Aber auch diese fallen ganz unterschiedlich aus, manche kurz, andere sehen aus wie ein Bestellzettel. Es kommt darauf an, in welchem Verhältnis du zu dem zu Beschenkendem stehst und wie gut du die Person kennst. Kaufst du die Geschenke frühzeitig, kannst du sie schön verpackt gleichzeitig als Deko in der Wohnung aufstellen. Mit weihnachtlichem Geschenkpapier, selbstgemachten Anhängern und schönen Bändern tragen sie zu deiner eigenen Vorfreude bei. Du kannst dir vorstellen, wie sich der andere freut, und siehst, dass du mit deinen Vorbereitungen gut in der Zeit bist.

Freude muss nicht viel Geld kosten

Um anderen Menschen zu zeigen, dass du an sie denkst, musst du nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Wie wäre es mit richtiger Weihnachtspost statt E-Mail? Du kannst sie selbst gestalten und gleichzeitig mit einem persönlichen Gruß und hübscher Weihnachtsdeko verschicken. Freut sich der Empfänger, bekommst du eventuell Post zurück und hast einen weiteren Schmuck im Haus. Geschenke selber machen ist besonders mit Kindern eine gute Möglichkeit, nicht über das Taschengeld hinaus zu gehen. Die Kinder werden aktiv in das Schenken einbezogen und freuen sich nicht nur auf ihre eigenen Geschenke, sondern auch auf die Reaktion der Beschenkten. Kennst du Leute, die gerade zu Weihnachten viel zu tun haben, freuen diese sich sicher über ein Geschenk aus deiner Küche. Für andere Plätzchen backen oder Weihnachtskonfekt herstellen sorgt für Weihnachtsstimmung und Entspannung, dabei macht es nichts, öfter das gleiche zu verschenken.

Weihnachtsgeschenke, die von Herzen kommen

Endlich ist die Jahreszeit wieder nah, in der du geliebten Menschen zeigen kannst, was sie dir bedeuten. Deine Eltern zum Beispiel sollen dieses Mal etwas ganz Besonderes bekommen, worüber sie sich wirklich freuen. Eine gute Idee können da Gutscheine sein, die gemeinsame Zeit verschenken. Die Vorfreude auf einen gemeinsamen Spieleabend oder auf Hilfe im Garten ist unbezahlbar. Gerade für Personen, die sich schwer tun, Wünsche zu äußern, weil sie schon alles haben, was sie brauchen, kann es die perfekte Lösung sein. Und diese Idee kann sich deinem Geldbeutel anpassen. Hast du Lust, etwas mehr auszugeben, bieten sich ein gemeinsamer Konzertbesuch oder schöne Ausflüge an. In jedem Fall kannst du deinen Eltern etwas von dir gleich mitschenken. Begeisterung kannst du auch mit Fotogeschenken auslösen. Ein Kalender mit Fotos aus dem vergangenen Jahr lassen deine Eltern an deinem Leben etwas mehr teilnehmen. Die Freude darüber bleibt ein ganzes Jahr erhalten. Ein Foto auf einer Tasse oder Tasche kann ein schöner Begleiter für die Zeit nach Weihnachten sein, besonders, wenn man nicht dicht beieinander wohnt. Willst du deine Freunde beschenken, kann die Überraschung schon sein, dass sie etwas bekommen. Mit deiner Aufmerksamkeit kannst du ausdrücken, dass du an der Freundschaft interessiert bist. Ein Buch zeigt, dass du weißt, für welche Themen der andere sich interessiert, ein Schmuckstück, dass du weißt, was der andere schön findet. Mit dem, was du verschenkst, tust du auch deine Meinung kund. Bist du dafür, auf Plastikflaschen zu verzichten, bietet es sich an, eine schöne Trinkflasche für unterwegs zu verschenken. Findest du den Weihnachtskonsum übertrieben, kannst du mit Spendenurkunden im Namen des Beschenkten spenden. Sind Kinder mit auf deiner Geschenkeliste, lohnt sich die Absprache mit den Eltern. Oft werden die Kinder mit Bergen von Geschenken überfordert, die schon nach kurzer Zeit uninteressant oder kaputt sind. Mit etwas Info kannst du gezielt Freude verschenken, die anhält.

Was wünscht du dir zu Weihnachten?

Bestimmt wirst du bald gefragt, was du dir zu Weihnachten wünscht. Vielleicht kannst du die Frage leicht beantworten, weil du ein bestimmtes Hobby hast und dazu immer etwas fehlt. Oder dein Bücherregel ist nur halbvoll, dein Kleiderschrank hat reichlich Platz und neuen Schmuck kannst du sowieso immer gebrauchen. Wenn dem nicht so ist, kann es helfen, sich bei einem Schaufensterbummel oder im Internet eine Meinung zu bilden. Natürlich kannst du dich auch überraschen lassen, im Vertrauen darauf, dass die anderen wissen, was dir gefällt. Für den Fall, dass du etwas wirklich brauchst, scheue dich nicht, das auch kundzutun. Jeder schenkt gerne etwas Sinnvolles, besonders dann, wenn es sehr gewünscht wurde.

Mehr Geld für Geschenke

Das kann bedeuten, an anderer Stelle sparen zu müssen – hier bekommst du Spartipps. Es kann nicht schaden, einmal aufzulisten, was an extra Kosten zu Weihnachten auf dich zu kommen. Je früher du dir einen Überblick verschaffst, desto besser kannst du auf Angebote reagieren und genau das richtige Geschenk zum richtigen Preis ergattern. Außerdem kannst du gezielte Absprachen treffen, wenn es um die Höhe des Wertes für Geschenke geht. Es sorgt für bessere Stimmung, wenn die Erwartungen nicht zu sehr voneinander abweichen.

Weihnachtserwartungen

In unserer Kindheit werden die Weihnachtserwartungen geprägt, die dann für den Rest des Lebens mitverantwortlich für das Auslösen der Weihnachtsgefühle sind. Jede Familie feiert anders, aber für viele sieht es etwa so aus: Vier Wochen vor Weihnachten werden Stollen und Lebkuchen gebacken, damit alles richtig schön durchzieht und herrlichen Duft im ganzen Haus verbreitet. Es werden Weihnachtslieder in Dauerschleife gehört, während Lichterketten und Basteleien von Engeln und Sterne für die richtige Stimmung sorgen. Die Gans wird vorbestellt, damit sie mit Sicherheit vom Biohof kommt. Drei Wochen vorher soll die Post verschickt und das ausgefallene Geschenk bestellt sein. Zwei Wochen vorher bekommt man noch einen schönen Weihnachtsbaum. Eine Woche vorher ist es sinnvoll, zu planen, wann die letzten Einkäufe erledigt werden, weil alle Geschäfte supervoll sind. Für Besinnlichkeit ist nicht viel Platz.

So kommt Weihnachtsfreude auf

Nimm dir nicht zu viel vor, lass dich nicht vom Weihnachtstress um dich herum anstecken oder von deiner Umgebung überfordern. Befreie dich von fremd vorgegebenen Ansprüchen. Überlege, was dir gut tut, damit Weihnachten für dich fröhlich und gemütlich wird. Vielleicht kannst du etwas von den folgenden Anregungen gebrauchen?

  • Plane deinen Dezember: Weihnachtsfeier, Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, Konzerte. So erlebst du das, was dir am Herzen liegt. Manches ist nach Weihnachten genauso schön, wenn die Zeit vorher nicht für jeden Besuch reicht. Vergiss nicht, auch Lücken einzubauen, um zu entspannen und danach besondere Momente wieder ganz bewusst zu erleben.
  • Spreche dich mit deinen Lieblingsmenschen ab, dann brauchst du keine Angst vor Überschneidungen oder enttäuschten Erwartungen zu haben.
  • Lass dir helfen. Sage, was dir zu viel wird. Auch wenn du eingeladen hast, können deine Gäste beim Kochen helfen oder etwas Essbares von zu Hause mitbringen. Gemeinsames Backen macht Spaß, geht leichter von der Hand und erprobte Rezepte begeistern durch ein leckeres Ergebnis.
  • Es muss nicht alles perfekt sein, schon gar nicht ab Tag eins. Es macht nichts, wenn es Tag für Tag etwas weihnachtlicher wird, wie es für dich passt.
  • Vermeide es, in letzter Minute irgendwas zu kaufen, weil das, was du eigentlich wolltest, vergriffen ist. Es ist dann besser, etwas zu verschenken, das sich verbraucht, wie Kosmetika oder Lebensmittel, als einen neuen Staubfänger zu besorgen.
  • Versuche, wo es geht, zu entschleunigen. Du kannst auch mal Nein sagen, wenn dir etwas zu viel wird. Atme bewusst durch, wenn du sowieso in einer Warteschlange stillstehst.
  • Schenke dir eine Pause und gehe offline, du musst nicht immer erreichbar sein.

In diesem Sinne: „Fröhliche Weihnachten!“

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