Ferratum-Sommer-Barometer 2021™: Wie sieht das Leben nach Covid-19 aus und wie verbringen die Menschen ihren Sommer?

18.06.2021#Allgemein

Im zwölften Jahr in Folge liefert das Sommer-Barometer von Ferratum™ spannende Einblicke in das internationale Verbraucherverhalten. Über 10.000 Haushalte in 12 Ländern gaben Auskunft über ihre neue Normalität nach Covid19, ihre Sommerplanung, ihre zukünftigen Reisepläne sowie über das Arbeiten von zu Hause auch nach der Pandemie.

Die spendabelsten Nationen im Sommer

Die Deutschen halten ihre Ausgaben weiterhin im Rahmen – für ihre Sommerunternehmungen in diesem Jahr planen sie etwa 44% ihres verfügbaren Haushaltseinkommens auszugeben, im Ländervergleich liegen sie damit im Mittelfeld.  Für den Sommerurlaub in diesem Jahr will gut die Hälfte der Deutschen genauso viel ausgeben wie im Vorjahr, während etwa 17% erwägen wieder mehr Geld auszugeben.

Das zeigt das aktuelle Sommer-Barometer von Ferratum, einem führenden Anbieter für mobile Konsumentenkredite. So sind hierzulande Privathaushalte nur bereit etwa 1.343 Euro in die Urlaubskasse für den Sommer zu zahlen. Doch nicht nur die Deutschen halten sich mit ihren Ausgaben bedeckt: 37 % aller Befragten (12 Länder) haben sich vorgenommen, für den Sommerurlaub in diesem Jahr weniger Geld auszugeben. Besonders spendabel hingegen zeigen sich die Urlauber im Osten Europas, wo teilweise über 70 % des verfügbaren Haushaltseinkommens für Sommerausgaben eingeplant sind. Spitzenreiter ist Bulgarien mit 74 % des Haushaltseinkommens.

Zurück zu einer neuen Art von Normalität

Die Beschäftigungssituation wirkt stabiler als noch im Vorjahr – so geben 82% der Deutschen an, dass sie aktuell ohne Lohnkürzung beschäftigt sind. Das verfügbare Haushaltseinkommen hat im Vergleich zum 2020 in allen Ländern zugenommen, insbesondere aber in Bulgarien, Kroatien und Rumänien.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich viele Menschen darauf freuen wieder ins Büro zurückzukehren und mehr als die Hälfte der Befragten möchte nach Beendigung der Pandemie nicht mehr von zu Hause aus weiterarbeiten. Die Menschen gewöhnten sich daran, dass COVID-19 ein Teil ihres Lebens ist und die Angst vor einer weiteren Welle ist geringer als noch im letzten Jahr. Gesellige Zusammenkünfte wie Treffen mit Familie und Freunden werden immer noch als die Aktivität aufgeführt, die den Menschen am meisten fehlt. Die größte Herausforderung beim Arbeiten von zu Hause aus ist in fast allen Ländern der Mangel an Privatsphäre beim Leben, Lernen und Arbeiten (34% der Befragten).

Es gibt viele Menschen, die noch nicht geimpft wurden, dennoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie in diesem Jahr noch eine Impfung erhalten werden. Die aktivsten Impfländer scheinen Finnland, Schweden, Norwegen und Rumänien zu sein, wobei Bulgarien und Australien am wenigsten aktiv sind.

Traditionelles Einkaufen und digitale Bezahlung – Bargeld verliert an Bedeutung, Online-Zahlungen nehmen zu

Auf die Frage, ob sie nach der Pandemie lieber wieder zum Shopping auf der Einkaufsstraße zurückkehren oder weiterhin beim Online-Shopping bleiben wollen, gaben 64% der Befragten an, dass sie immer noch den stationären Einzelhandel bevorzugen. 57% der Befragten aus Schweden und 51% der Befragten aus Deutschland gaben an, lieber online einzukaufen.

Insgesamt wird der Zahlungsverkehr immer digitaler. Im Jahr 2021 werden Zahlungen zu 58% per Karte abgewickelt, während nur 28% Bargeld verwenden und 19% eine Überweisung bevorzugen. Kartenzahlungen sind in Dänemark (92%), Norwegen (84%) und Australien (75%) die beliebteste Zahlungsmethode, während Bulgarien (64%) und Kroatien (56%) hauptsächlich noch mit Bargeld bezahlen.

Reisen während der Pandemie

Die Mehrheit der Befragten zögert dieses Jahr ins Ausland zu reisen und zieht es vor das eigene Land zu erkunden. Darüber hinaus sind die Befragten kaum gewillt zusätzliche Kosten zu zahlen, um ein sicheres Reisen zu gewährleisten. Diejenigen jedoch, die reisen möchten, neigen dazu, einen Ort zu wählen, an dem keine Quarantäne erforderlich ist. Sie sind besonders vorsichtig im Umgang mit ihrer eigenen Gesundheit und schließen Sonderversicherungen ab. Dies ist hauptsächlich in Finnland, Schweden und Tschechien der Fall.

Finanzierung der Sommermonate und Umgang mit Ersparnissen

Die Befragten planen ihre Ausgaben in den Sommermonaten zu 36% mit Ersparnissen sowie zu 36% über einen Ferratum Kredit zu decken. In Bezug auf die Kreditaufnahme haben 35% sich entschieden keinen Ferratum Kredit zu beantragen, da sie nicht dringend auf Geld angewiesen waren. Während 25% die finanzielle Unterstützung benötigt hätten, sich aber Sorgen darüber machten den Kredit nicht zurückzahlen zu können.

Die Mehrheit der Befragten hat es nicht geschafft, während der Pandemie Geld zu sparen (62%). Diejenigen, die Geld angespart haben, haben es auf der Bank angelegt (11%) und einige wenige beziehen Kryptowährungen (5%) sowie den Aktienmarkt (5%) in Betracht.

Top Ausgaben für 2021

Wirft man einen Blick auf das Online-Ausgabeverhalten der letzten Monate, erhält man den Eindruck, dass die wirtschaftliche Situation sich verbessert: Lebensmittel nahmen letztes Jahr noch 52% der Ausgaben ein und sind dieses Jahr auf 30 % gesunken. Die Menschen geben nun also auch wieder mehr Geld für andere Dinge aus wie z.B. Kleidung (28%) und Haushaltswaren (18%).
Für die kommenden Monate planen die deutschen Befragten ihr Geld vorwiegend für Lebensmittel (15%), Sommerkleidung und Mode (12%) sowie für Freizeitaktivitäten (11%) auszugeben.

Über das Ferratum Summer Barometer 2021

Die Ferratum-Gruppe hat im Mai/Juni 2021 ihre größte Verbraucherbefragung, das Sommer Barometer 2021™, durchgeführt. Die Umfrage wurde mittels eines standardisierten Web-Fragebogens für alle Standorte weltweit durchgeführt. Neben den demographischen Angaben wurden die Befragten nach ihrem monatlich verfügbarem Nettoeinkommen gefragt, wie die weltweite Corona-Pandemie ihr Leben und ihr Ausgabeverhalten verändert hat, was ihre Pläne für die kommenden Monate sind und ob sie es in Erwägung ziehen dieses Jahr mehr als in 2020 zu verreisen. Über 10.000 Haushalte aus 12 europäischen Ländern nahmen dieses Jahr an der Befragung teil.

Mehr Informationen zum Ferratum Summer Barometer finden Sie unter:www.ferratumbarometer.com/de

Über Ferratum

Die Ferratum-Gruppe ist ein internationaler Anbieter für Mobile Banking und bietet digitale Konsumentenkredite sowie kleine Unternehmenskredite an.

Wir haben unser Online-Finanzökosystem für und mit unseren Kunden während unserer 16-jährigen Geschäftstätigkeit aufgebaut. Unser finanzielles Ökosystem wurde entwickelt, um den Aufwand physischer Bank- und Finanztransaktionen zu überwinden und es in ein papierloses und grenzenloses Echtzeiterlebnis zu verwandeln. Unser datengesteuerter Ansatz zur Kreditbewertung und die Kenntnis unserer Kunden bringt uns an die Spitze der Finanzrevolution.

Ferratum wurde 2005 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Helsinki, Finnland. Das Unternehmen ist rasch in 19 Länder in Europa, Afrika, Süd- und Nordamerika, Australien und Asien expandiert, in denen es heute tätig ist.

Als Pionier in der digitalen und mobilen Finanztechnologie nimmt Ferratum eine Vorreiterrolle in der digitalen Bankenrevolution ein. Ferratum hat etwa 479.000 aktive Kunden, die in den letzten 12 Monaten (Stand 31. März 2021) ein offenes Mobilbankkonto oder einen aktiven Darlehenssaldo hatten.

Die Ferratum-Gruppe ist am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol ‚FRU‘ notiert. Mehr Informationen finden Sie unter: www.ferratumgroup.com.

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