Corona-Virus oder COVID-19

07.08.2020#Allgemein

Was ist das Corona-Virus und was solltest Du darüber wissen?

Das Corona-Virus, auch COVID-19 genannt, wurde von der Weltgesundheitsorganisation als Pandemie eingestuft.

Es überschwemmt unsere Medien, unsere Newsfeeds und es ist auch sonst in aller Munde. Höchstwahrscheinlich wird es durch zwischenmenschlichen Kontakt von Erkrankten auf andere Menschen übertragen, darum müssen diese Kontakte beschränkt werden – und das verändert unser tägliches Leben. In Deutschland arbeiten wir alle daran, die am meisten gefährdeten Personen in unserer Gemeinde zu schützen, z. B. ältere Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder anderen Beeinträchtigungen der Gesundheit wie Diabetes, Asthma oder Immunschwächen.

Wie können wir uns und unsere Lieben schützen?

Beachte folgende Richtlinien des Gesundheitsministeriums:

  • soziale Distanz,
  • Selbstisolation;
  • gründlich Hände waschen;
  • Niesen oder Husten in den Ellbogen.

Häufige Anzeichen einer Infektion:

  • Atembeschwerden und Kurzatmigkeit;
  • Fieber;
  • Husten;
  • in schwereren Fällen kann eine Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes respiratorisches Syndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen.

Es ist nicht das erste Virus, das um die Welt geht, aber für viele von uns ist es das erste, das ein weiteres Risiko erzeugt, das es zu bewältigen gilt- das finanzielle Risiko. Es gibt vermehrt Großeinkäufe, die zu Panikkäufen eskalieren können und unser Verhalten beeinflusst unmittelbar die Wirtschaft – das bedeutet, wir müssen auch hier auf die Gesundheit achten - die finanzielle Gesundheit.

Hier findest Du einige Tipps und Tricks, wie Du Deine persönlichen Finanzen schützen kannst.

1. Zeit, das Budget zu überprüfen

Ja, das ist richtig. Tabellenkalkulationen sahen noch nie so attraktiv aus. Wenn Du vorher noch nie ein Budget erstellt hast, ist jetzt eine gute Zeit dazu. Sieh Dir Deine Einnahmen und Ausgaben an und teile die Elemente auf, um zu sehen, was Du einschränken kannst. Es ist auch eine gute Zeit, um Einsparungsmöglichkeiten zu prüfen und wie der Cashflow für erwartete und unerwartete Überraschungen verwaltet werden könnte.

2. Reduziere den Verbrauch

Wenn Du dazu neigst, das Licht an zu lassen (oder Kinder hast, die das tun), suche nach Möglichkeiten, um mit dem Verbrauch Wasser, Gas und Strom klug umzugehen. Die Verkürzung der Duschzeiten, die Verwendung von Licht nur in Räumen, die gerade genutzt werden, oder die Nutzung von Sonnenschein, wenn der Trockner normalerweise leichter zu erreichen ist, können helfen zu sparen. Schließlich tut es nicht weh, am Tag ein paar zusätzliche Sonnenstrahlen abzubekommen und so viel Vitamin D aufzunehmen, wenn man ohnehin sonst drinnen bleibt.

3. Von zu Hause aus arbeiten

Das klappt ja nicht für jede Branche, aber erinnerst Du Dich daran, dass Du früher davon geträumt hast, im Pyjama arbeiten zu können? Nun, für viele Menschen das jetzt die Realität, 10 Minuten vor Arbeitsbeginn aus dem Bett zu rollen. Wenn Dein Arbeitsplatz Dir diese Möglichkeit bietet, greife zu! Dies entspricht den Ratschlägen zur sozialen Distanz in unserer Gemeinde und spart Dir gleichzeitig Benzin- und Transportkosten. Eine Win-Win Situation!

4. Überprüfen und neu verhandeln

Dies ist eine gute Gelegenheit, alle Verträge für Versicherungen, Telefon, Internet und Online-Abonnements (einschließlich jener zur Unterhaltung) ins Auge zu nehmen, um festzustellen, ob etwas aktualisiert oder neu berechnet werden sollte. Mit ein paar Anpassungen kannst Du im Laufe eines Jahres ein paar Hundert oder sogar Tausend Euro sparen. Abgesehen davon ist es am besten, all diese Dinge nicht sofort zu kündigen, es sei denn, dies ist notwendig. Es ist wichtig zu bedenken, dass derartige Dienste auf lange Sicht wahrscheinlich noch benötigt werden, daher genügt wahrscheinlich die Neubewertung als die bessere Option.

5. Mach Pause, ehe Du in Panik gerätst

Wenn Du Sachen hast, die Du gerne verkaufen möchtest (persönliches Eigentum, Aktien, der schicke Entsafter für die kalte Presse), mach zuerst mal Pause. Denke langfristig darüber nach, ob ein Panikverkauf die richtige Entscheidung ist. Du kannst zwar immer einen anderen ausgefallenen Entsafter kaufen, aber Familienerbstücke wie Omas Diamantring - da ist es richtig und wichtig, nach Alternativen zu suchen.

6. Unterhalte Dich mit Deinen Kindern über Bargeld und Auswahlmöglichkeiten

Wenn Du Kinder hast, sie vorher noch nie ein „Nein“ von Dir hörten und unbedingt etwas haben wollen, was Du wirklich nicht als lebenswichtig betrachtest, ist das wichtigste die Wahl der Worte. Ihnen erklären, dass es um Entscheidungen geht, Geld für eine bestimmte Sache auszugeben oder auch nicht, unterscheidet sich deutlich von "das kannst Du nicht haben"

7. Das Notwendigste einkaufen

Hamsterkäufe sind für unser Überleben nicht entscheidend. Bleibe ruhig, kaufe nur das ein, was wirklich gebraucht wird und bedenke – jeder von uns braucht Händedesinfektionsmittel und Seife. Wenn wir also die Regale dieser Artikel leerkaufen, stehen sie nicht jedem zur Verfügung.

8. Unterstütze örtliche Unternehmen

Bevor wir zu sehr in einen Budget-Rausch geraten, sollten wir uns eine Sekunde Zeit nehmen, um über die lokalen Läden und Kleinunternehmen in der Nachbarschaft nachzudenken, die von dieser Epidemie betroffen sein könnten. Trage Deinen Teil dazu bei, dass „Business as usual“ und unsere Wirtschaft so gut wie möglich läuft. Es gibt genug Veränderungen in unserem Tagesablauf als Folge der neuen Vorschriften. Versuchen wir, den Rest unseres Lebens wie gewohnt zu gestalten und unserer Wirtschaft zu helfen, indem wir lokale und kleine Unternehmen unterstützen. Es sind diese kleinen Veränderungen, die uns helfen, unsere Gesundheit zu schützen - sowohl physisch als auch finanziell, damit wir weiterhin die Dinge im Leben genießen können, die uns wichtig sind.

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